
„Stallhase“ Baghira wurde vermutlich ausgesetzt. Eine liebe Tierfreundin entdeckte Baghira auf einer Wiese und brachte sie zu uns. Ihre Ohren waren total vermilbt und sie litt schrecklich unter dem Juckreiz. Aber nach einer entsprechenden Behandlung hat sie sich schnell erholt und gleich von Anfang an wurde deutlich, was Baghira am liebsten tut: Fressen! Da die Häsin Artgenossen gegenüber eher zurückhaltend und vorsichtig ist, scheiterten zwei Versuche, sie zu vermitteln. Da sie außerdem Zahnprobleme hat, entschlossen wir uns, Baghira in einer Dauerpflegestelle unterzubringen. („Bei Zweibeinern bin ich allerdings alles andere als zurückhaltend: Die haben ja auch meist irgendetwas Leckeres dabei, wenn sie kommen! Außerdem haben die gar kein Fell an ihren Pfötchen sondern so komische Dinger mit Riemchen dran, die man blitzschnell durchknabbern kann. Irgendwie finden das die Zweibeiner aber gar nicht lustig, sondern drohen mit Reduzierung der Möhrenration, um die Schusterrechnung zu bezahlen!“ Eure Baghira) Tausendschön kam im Winter 2010 zu uns. Über ihr bisheriges Leben wissen wir nicht viel, außer dass sie bereits durch mehrere Hände gereicht wurde und schon sehr alt ist. Zuletzt lebte sie jahrelang alleine draußen. Aufgrund ihres Alters wollten wir Tausendschön nicht mehr vermitteln. Nun genießt sie es, in Gesellschaft von Artgenossen zu leben. Baghira und Tausendschön leben in einer Gruppe mit zwei weiteren Kaninchen und dürfen den ganzen Tag „rumhängen“ und ihrem Hobby „Möhren mümmeln“ nachgehen. Die beiden Langohren freuen sich deshalb sehr über eine finanzielle „Möhrenpatenschaft“! |



