Pacco, Fiona und Debby

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Aus eins mach drei …!

Ende September verstarb plötzlich unser Kater Rudi durch einen Autounfall. Wir waren alle sehr traurig. Und obwohl bei uns noch zwei Katzendamen wohnen, konnten wir uns nicht damit anfreunden ohne Kater zu bleiben.
Unsere Wahl fiel auf Pacco, der mit seinen zwei Geschwistern bei Frau Kuhlmann liebevoll in Pflege aufgenommen worden war. Für meinen Mann und mich stand fest, dass Pacco zu uns auf den Bauerhof ziehen sollte.
Unseren drei Jungen fiel auch Fiona ins Auge, die sich auf den Rücken gedreht, sofort ihre Streicheleinheiten einforderte. Nur Debby blieb verschlafen in ihrer Höhle und schaute sich lieber alles von oben an. Wir wollten es jedoch aufgrund der Katzenallergie unseres Sohnes und meinerseits alles langsam angehen lassen.
Pacco zog bei uns ein.Vorher ein eher schüchterner kleiner Kater, blühte Pacco in den
nächsten Wochen auf und wurde von unserer Lilli als Spielkamerad völlig akzeptiert.

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Nur unsere dominante Mohrle verhielt sich etwas zurückhaltender.

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Ein „köstliches“ Bild war, als Pacco seine erste selbstgefangene Fliege verspeiste! Die
allerersten Erkundungen auf dem großen Dach und der Blick auf die Katzentreppe (Wie komm ich da nur herunter?) kostete Pacco völlig aus. Völlig beliebt sind auch unsere Pflanzen, die trotz Katzengrases völlig in Beschlag genommen werden. Auch wenn die Palme nicht so will wie Pacco. Wir biegen und biegen….

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Mittlerweile lagen uns die Kinder mit Fiona in den Ohren: „Bitte, bitte …!!!“
Und das Ende vom Lied war: Ich hatte plötzlich zwei Katzen im Transportkorb, als ich
Fiona von Frau  Kuhlmann abholen wollte! (Totale Begeisterung bei den Jungs!)

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Damit Frau Kuhlmann den nächsten Katzenwurf aufnehmen konnte, erklärten wir uns bereit Debby als unser „Pflegekind“ aufzunehmen. Diesen Schmuser konnte man einfach nur lieb haben, einfach ein Seelentröster seiner Güte!!! Also blieb Debby  auch bei uns. Und: Geschwisterliebe ist unfehlbar: Es wird getobt, gestritten, geleckt, geschmust und gekuschelt. Einfach nur schön!

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Wegen ihren Augen, die noch immer tränen (Die Katzen hatten einen schlimmen Katzenschnupfen.) müssen die Katzen noch oft zu Dr. Meissner und medikamentös behandelt werden. Und  leider dürfen sie jetzt noch nicht nach draußen. Aber im Frühjahr, wenn die Felder wieder grünen …!!!
Interessant ist, dass mein Mann, der noch nie Katzen anfassen geschweige denn streicheln konnte, plötzlich voll der „Katzen-Papa“ geworden ist und streichelt und schmust!!!
Und ich als „Katzen-Mama“ kann nun stolz sagen: „Jetzt steht es bei uns  5:5,
 fünf Männer und fünf Frauen. Herrlich!!!!

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Vielen lieben Dank an die Tierrettung und ganz besonders an Frau Kuhlmann, die sich
liebevoll um ihre „Pflegekinder“ gekümmert und uns immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat.

Heike Diestelhorst und ihre Diestelhorst-Gang
im Dezember 2008

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