Bruno


trauriges update Mai 2020

 

 Unser Bruno ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Pflegemama Sabine hat uns dazu einen lieben Brief geschrieben:

 

 

Liebe Tierretter, liebe Paten,

 

leider muss ich heute etwas sehr trauriges mitteilen.

 

Unser lieber, wunderbarer Bruno ist in letzter Zeit sehr krank gewesen. Er hat sehr gekämpft  und zwei schwere Infektionen, mit tierärztlicher Hilfe , zunächst überstanden . Dann aber ließ ihn letztendlich sein Körper im Stich und er ist am

Morgen des 7. Mai über die Regenbogenbrücke gegangen. Er lag die ganze Nacht in unseren Armen und er ist sehr ruhig und friedlich in meinem Arm eingeschlafen.

 

Wir sind sehr, sehr traurig. Dieses sanfte, freundliche und absolut liebenswerte  kleine Kerlchen fehlt uns so sehr, besonders auch seiner Katzenfreundin Lilli. Am Morgen empfinde ich es besonders stark, da Bruno mich jeden Tag so lieb und mit zärtlichen Schmusern geweckt hat.

 

Bruno war ein besonderer Kater und wir sind der Tierrettung  sehr dankbar das er uns anvertraut wurde und wir fast fünf schöne Jahre mit ihm haben durften. Vielen lieben Dank auch an Brunos Paten die das ermöglicht haben.

 

Liebe Grüße Sabine 

 

 

Wir sind Sabine und ihrer Familie sehr verbunden, dass sie sich all die Jahre so liebevoll um Bruno gekümmert haben und ihm ein wunderbares Leben ermöglicht haben.

 


Update Februar 2020:

Hallo liebe Tierfreunde, auch dieses Mal habt ihr bei der Weihnachtswunsch-Aktion der Herforder Fressnapf-Filialen an mich gedacht und meine Wünsche erfüllt!

Danke für die vielen tollen Spenden und Geschenke!

 

Update April 2019

Das Pflegefrauchen von Bruno und Lilly hat für Brunos  Paten einen lieben Frühlingsgruß und  „herzöffnende“ Bilder geschickt:

 

Hallo  liebe Tierfreunde, Bei unserem lieben Bruno ist erfreulicherweise alles beim Alten. Er ist für sein Alter ziemlich fit ( bis auf seine Gelenkprobleme die aber mit Hilfe unseres Tierarztes gut unter Kontrolle sind) und stromert gern im Garten umher und hat einen sehr guten Appetit . Außerdem schmust er immer noch sehr gern mit seiner Freundin Lilly und uns Menschen und sein Verhalten ist so lieb und so drollig, das wir oft über den kleinen Kerl schmunzeln müssen. Er macht Alles in Allem einen glücklichen Eindruck.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

.Familie Lübbers

Update Januar 2018:
Hallo liebe Tierfreunde, ich bin überwältigt von euren vielen tollen Geschenken aus der Weihnachtswunsch-Spendenaktion der Herforder Fressnapf-Filialen. Meine Freundin Lilli ist ganz neidisch. Aber gentlemanlike werde ich ihr natürlich erlauben, gemeinsam mit mir auf der kuscheligen Decke zu chillen


Update November 2017
Das Pflegefrauchen von Bruno und Lilly hat uns einen schönen Brief geschrieben:

"Bruno und Lilly sind nun schon eine lange Zeit bei uns. Die Beiden haben sich von Anfang an gut verstanden und die Beziehung zueinander ist immer inniger geworden. Es ist wirklich wunderbar, dabei zuzusehen, wie liebevoll sie zueinander sind. Lilly begann schon früh damit, Bruno bei seiner Fellpflege zu unterstützen und putzt ihm regelmäßig den Rücken und sein Gesicht.

Nachdem Bruno feststellte wie angenehm es doch ist, so betüddelt zu werden, revanchiert er sich bei Lilly auf die gleiche Art.  Da beide immer zusammen sein wollen, haben wir ihnen ein großes "Ehe-Bett“ gekauft, in dem sie aneinander gekuschelt tagsüber ihr Schläfchen halten. Aber auch wir Menschen bekommen sehr viel Kuschel- und Schmusezeit von Bruno und Lilly (umgekehrt natürlich auch).

Vielen Dank, auf diesem Weg, auch an die TierRetter in Herford, allen voran Frau Babenhauserheide, die diese wunderbaren Tiere gerettet und uns anvertraut haben. Bruno, Lilly und wir Menschen sind zu einem glücklichen und sehr zufriedenen Gespann zusammengewachsen."

Fam. Lübbers

 

Update August 2016
Bruno hat sich mittlerweile sehr gut in seinem neuen Zuhause eingewöhnt. Neben seiner Freundin Lilly, die ihm nicht mehr von der Seite weicht und mit ihm gemeinsam den Ausblick von der Fensterbank genießt, hat er sich schon einen Namen bei seinem neuen Tierarzt gemacht: Liebevoll wurde er von den Tierarzthelferinnen, aufgrund seiner lediglich verbliebenen Vorderzähne, auf den Spitznamen „Bruno Cobra“ getauft.

Update April 2016
Nachdem Bruno im Dezember eine neue Pflegestelle suchte, ist er bei Familie Lübbers eingezogen. Dort lebt bereits Katze Lilly aus unserer „Exotic Shorthair-Gruppe“. 


Update September 2015
Hier ist glücklicherweise auch weiterhin alles beim alten.


Update März 2015
Über unsere beiden Oldies gibt es – erfreulicherweise- wenig Aufregendes zu berichten: Miss Marple verschläft weiterhin entspannt den größten Teil des Tages und Bruno genießt seine Ausflüge – dank des Kuschelfells auch bei niedrigen Temperaturen- auf die Terrasse.


Update Juni 2014:
Unsere beiden Oldies geniessen Ihr Leben in vollen Zügen. Zwar können sie kaum noch sehen, aber das hindert Miss Marple nicht daran irgendwelche Kamikazesprünge vom Regal in ihren Lieblingssessel zu machen und sich dort dann stolz einzurollen um weiter ihr Schläfchen zu machen. Schlafen tut sie fast überwiegend, aber wehe sie ist wach, dann ist nichts sicher vor ihr. Bruno macht zusammen mit dem Kater der Pflegefamilie das Haus unsicher und liebt inzwischen auch die Frischluft auf der Terrasse. Auch er überschätzt sein Alter schonmal und hat sich gerade eine Zerrung am Bein zugezogen, aber das ignoriert er gefliesentlich.

 

 

Update Oktober 2013:
Unsere Senioren geniessen ihr Leben bei ihrem Pflegefrauchen, die die beiden kauzigen Oldies so nimmt, wie sie sind und auch die Unsauberkeit von Miss Marple mit bewundernswerter Geduld nimmt. Sie nennt sie liebevoll Mable und Bubu. Auch den Rottweiler der Familie haben sie gut im Griff und er findet des öfteren sein Körbchen besetzt.

Update 25.03.2013:

Bruno und Miss Marple haben einen Dauerpflegeplatz bei einer sehr netten Pflegemama gefunden, die sich auch mit der Problematik bei den "Kurznäschen" auskennt. Beide haben ihr neues Zuhause sofort als dieses akzeptiert und Vertrauen zu ihrer Pflegemama gefasst, die sie nun täglich mit Streicheleinheiten verwöhnt.

Die TierRettung übernimmt weiterhin sämtliche anfallenden Kosten für die Beiden, aus diesem Grund würden wir uns auch über Paten freuen, die sich an den Kosten beteiligen.


November 2012
Gleich elf Exotic Shorthair hat die TierRettung Herford im November 2012 in ihre Obhut genommen. Die Tiere stammen aus einer ehemaligen Zucht und waren zum Zeitpunkt ihrer Übernahme in sehr schlechtem Gesundheitszustand. Die letzten fünf Jahre lebten sie - fast ausschließlich sich selbst überlassen - in einem verlassenen Haus. Da die Katzen nicht kastriert waren, wurden sie vom Besitzer in mehreren Gruppen getrennt gehalten. Futter war offensichtlich ausreichend vorhanden, aber die hygienischen Verhältnisse waren grauenhaft und eine medizinische Versorgung hat in dieser Zeit wohl nicht stattgefunden.

Nachdem wir die armen Kreaturen aufgenommen hatten, wurden sie zunächst kastriert, teilweise geschoren und die Schnupfensymptome behandelt. Auch die Zähne waren in sehr schlechtem Zustand und die Vereiterungen müssen den armen Geschöpfen dauerhaft Schmerzen bereitet haben.

Leider handelt es sich bei diesen Exotic Shorthair um eine Zuchtlinie, die als Qualzucht bezeichnet werden muss, da die Nase so weit hinten liegt, dass chronischer Schnupfen mit den typischen Problemen wie Nasenausfluss und tränenden  Augen, die Folge ist. Es ist traurig zu sehen, dass sich Tiere zeitlebens mit gesundheitlichen Belastungen abquälen müssen, die der Mensch durch Zucht bewusst in Kauf genommen hat, weil sich die Zuchtauswahl ausschließlich nach Aussehen und Nachfrage gerichtet hat!

Auch wenn diese Rasse durch die Extremzüchtung der platten Nasen gesundheitliche Defizite aufweist, möchte ich an dieser Stelle deren ganz besonderen Charme hervorheben: Die Katzen sind ruhig, aber nicht phlegmatisch, haben ein ausgeglichenes Wesen, sind gesellig mit anderen Katzen und auch sehr menschenbezogen. Das Fell ist kuschelig weich und bei minimalem Aufwand gut zu pflegen. Fast alle Katzen lieben es, gebürstet zu werden, so dass Fellpflege gerne in das „Verwöhnprogramm“mit aufgenommen werden kann.

Mittlerweile sind alle Stubentiger so weit genesen, dass sie vermittelt werden können. Über das Alter der Katzen können wir leider so gut wie keine Angaben machen, da wir weder glaubwürdige Aussagen noch aussagekräftige Unterlagen haben. Vermutlich sind die meisten Katzen aber mindestens 10 Jahre alt.

Aufgrund des chronischen Katzenschnupfens sollten bereits im Haushalt vorhandene Katzen über einen aktuellen Impfschutz verfügen.

Unsere „Sorgenkinder“ Bruno und Miss Marple, für die wir Paten suchen:

Als wir Bruno und Miss Marpel zum ersten Mal näher sahen, waren wir total bestürzt, so bemitleidenswert sahen die beiden Tiere aus. Die Fotos sprechen sicherlich für sich.
  
Hatten die beiden überhaupt Überlebenschancen? Würden wir ihnen nicht noch mehr Quälerei als alles andere zumuten?
Nachdem wir die zwei aber endlich aus ihrem Dreckloch geholt hatten, wollten wir auf jeden Fall alles versuchen und ihnen zumindest eine Chance geben. Also wurden beide kastriert und überstanden den Eingriff erstaunlich gut. Auch die anschließende intensive medizinische Behandlung wirkte sich positiv aus. Bruno war von Anfang an extrem liebebedürftig während Miss Marpel eher eigenbrödlerisch ist. Die beiden Katzen sind auf jeden Fall deutlich über 10 Jahre. Umso erstaunlicher ist ihr Spieltrieb: Sobald sich auch nur eine Spielangel irgendwo bewegt, kommen die beiden angelaufen. Es ist eine wahre Freude, die Senioren so aktiv zu sehen. Leider wird der chronische Schnupfen zeitlebens bleiben und so eine Vermittlung sicherlich erschweren. Auch sind beide Katzen nicht immer ganz treffsicher in der Benutzung der Katzentoilette, aber auch das hat sich schon deutlich gebessert.